Autor: solidario

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Bestattungskultur im Wandel

Bereits mehrfach haben wir hier im Ehrensacheblog in verschiedenen Beiträgen auch über die deutlich geänderte Bestattungskultur in Deutschland und die hierfür möglicherweise bestehenden Gründe berichtet. Soeben hat uns die Nachricht erreicht, dass die gemeinnützige Verbraucherinitiative Aeternitas e.V., die in allen Fragen rund um den Trauerfall informiert und berät und deren Mitglied wir sind, Ralf Bonsels für seine TV-Reportage „Ruhe sanft und günstig„, ausgestrahlt am 18. November 2016 in der Sendung „makro“ im Sender 3sat, mit dem bereits zum dritten Mal vergebenen Medienpreis 2016 „Friedhof heute“ als Gewinner ausgezeichnet hat. Es handelt sich um einen hochinformativen Beitrag, der in der 3sat-Mediathek online angesehen werden kann und den wir unseren Lesern insoweit sehr empfehlen. In dem Bericht wird u.a. auch über den Trend zu Billigbestattungen berichtet, wobei dies natürlich in der Regel auch mit den fehlenden finanziellen Mitteln auf Seiten der Angehörigen zusammenhängt. Dies zumal wenn vormals grundsätzlich für den Todesfall angesparte Rücklagen zum Beispiel bereits vollständig für die Unterbringung in einem Pflegeheim eingesetzt werden mussten. Unabhängig hiervon ist jedoch unverändert vielen Menschen eine würdevolle und angemessene …

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Machen Sie mit beim Fasten 2017!

Viele reden über dieses Thema, doch nur 18% der deutschen Bevölkerung fasten in den 40 Tagen von Aschermittwoch bis Gründonnerstag. Dabei gibt es große regionale Unterschiede. In Österreich haben in 2015 beispielsweise 30% der Frauen und 18% der Männer in der Fastenzeit auf etwas verzichtet. Was verstehen Menschen unter der Fastenzeit? Im Vordergrund steht  der Verzicht auf Genußmittel, Fleisch, Milchprodukte und Eier. Eine streng asketische Auslegung der Lebensführung in der Fastenzeit ist eher selten anzutreffen, obwohl dies in unserer Wohlstandsgesellschaft sicherlich nicht falsch wäre. Heutzutage wird die Fastenzeit zunehmend auch dazu genutzt, auf Computer, Internet, Smartphone und Co. zu verzichten. Folgende Gründe hierfür wurden durch eine Umfrage von Statista ermittelt: Ich will weniger Stress Ich will mich häufiger mit Freunden oder Verwandten treffen Ich will mehr Zeit für mich haben Ich will abschalten und mehr schlafen Ich muss mich auf wichtige Aufgaben konzentrieren Ich brauche mehr Zeit für meine Hobbys Vermutlich könnten sich die meisten von uns mit den oben angeführten Motiven identifizieren. Also warum sollt man sich nicht für 40 Tage mit dieser Form des Fastens zumindest …

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Das Haifischbecken des Kapitalmarktes

Auch die Solidar muss sich regelmäßig mit den Spielregeln sowie den Chancen und Risiken des Kapitalmarktes beschäftigen. Aktuell war die Solidar auf dem zweitägigen Institutional Money Congress in Frankfurt vertreten. Das ist die größte Zusammenkunft von großen Kapitalanlegern sowie Banken, Fondsgesellschaften und Asset-Managern in Kontinentaleuropa. Als Solidar sind wir bei solchen Events mit unserem Kapitalanlagevolumen im dreistelligen Millionenbereich eher ein kleiner Fisch im Vergleich zu den milliardenschweren größeren Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen. Natürlichen schauen wir manchmal etwas neidisch auf die großen Akteure am Kapitalmarkt, die ihre Kapitalanlageentscheidungen auf Grundlage komplexer mathematischer Modelle auf hohem intellektuellen Niveau steuern. In der Solidar haben wir da eher eine pragmatische Vorgehensweise und beschäftigen uns nicht nur mit Volatilitäten, Korrelationen, Tracking-Error, Sharp-Ration etc. Für uns ist wichtig, was am Ende bei einer Kapitalanlage an Rendite erwirtschaftet wird, und ob das in angemessenem Verhältnis zum Risiko der Kapitalanlage steht. In den vielen Gesprächen, die wir mit professionellen Marktteilnehmern geführt haben, erstaunt uns sowie unsere Gesprächspartner regelmäßig folgendes. Obwohl wir als Sterbekasse bei weitem nicht über die personellen und systemseitigen Ressourcen wie die …

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Kann man die Verzinsung einer Versicherung selber nachrechnen?

Die Berechnung der Rendite und Verzinsung einer kapitalbildenden Versicherung wie bei einer Lebensversicherung, Rentenversicherung oder Sterbegeldversicherung ist für den Kunden kaum möglich. Selbst die Aussagen von Fachleuten zur Rendite von Versicherungsverträgen sind teils widersprüchlich. Warum ist das so? Wir versuchen das mal ohne Versicherungschinesisch zu erklären. Wenn ein Kunde z.B. € 100,- in den Versicherungsvertrag einbezahlt, fließt das Geld in drei verschiedene Töpfe. Nehmen wir unsere Sterbegeldversicherung als Beispiel, da eine solche Police eher eine einfach zu kalkulierende kapitalbildende Versicherung ist: Topf 1: von den € 100,- fließen ca. € 2,00 in den „Kostentopf“. Hieraus werden die Kosten der Solidar abgedeckt. Wichtig zu wissen, dass hieraus auch die Kosten nach Erreichen der Beitragsfreistellung mitfinanziert werden müssen. Topf 2: von den € 100,- fließen ca. € 5,00 in den „Risikotopf“. Mit einer Sterbegeldversicherung wird schließlich das Risiko des vorzeitigen Todes abgedeckt. Leider sterben einige Mitglieder bereits wenige Jahre nach Abschluss der Versicherung. Obwohl erst wenig eingezahlt wurde, leisten wir die volle vereinbarte Versicherungssumme. Diese vorzeitigen Leistungsfälle bezahlen wir aus diesem „Risikotopf“. Topf 3: Der Großteil der …

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Zeitungen in Wuppertal berichten über die SOLIDAR

Auch die örtlichen Tageszeitungen in Wuppertal und im Bergischen Land berichten über die Bestandsübertragung. Nachdem es gerade im Bergischen Land in den letzten Monaten eher negative Schlagzeilen zu Sterbekassen aufgrund der Schieflage beim Bergischen Versicherungsverein gab, sind dies  wieder positive Meldungen aus der Landschaft der Sterbekassen!                            

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SOLIDAR übernimmt Sterbekasse Hoffnung

Gemeinsam sind wir stark. Zum Jahreswechsel hat die Solidar den gesamten Versicherungsbestand der sterbekasse „Hoffnung“ aus Wuppertal übernommen. Die Anzahl der versicherten Personen ist in der Solidar dadurch um 13.000 Mitglieder angewachsen. Das ist die größte der bisher 16 Bestandsübertragungen in der Geschichte der Solidar. Vorausgegangen war ein intensiver Prüfungsprozess durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), der zum Jahreswechsel mit der Genehmigung zum Abschluss gebracht wurde. Im Januar wurden alle bisherigen Mitglieder der Sterbekasse „Hoffnung“ angeschrieben. Jedes Mitglied erhielt eine neue Versicherungspolice der Solidar und eine detaillierte Leistungsauskunft. Das Echo war sehr positiv, zahlreiche Mitglieder haben sich bereits telefonisch bzw. brieflich oder per E-Mail mit Fragen an die Solidar gewendet. Die meisten Mitglieder der Sterbekasse Hoffnung waren eher mit geringen Summern versichert. Bei der Solidar geht man davon aus, dass sich viele Mitglieder in den rentablen offenen Tarifen  der Solidar höherversichern, um den Versicherungsschutz an die gestiegenen Bestattungskosten der letzten Jahre anzupassen. Die Mitarbeiter der Solidar sind derzeit stark gefordert, um die zahlreichen Anrufe und postalischen Anfragen zeitnah abzuarbeiten. Die Hoffnung war eine der ältesten Sterbekassen …

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Trumponomics – Was der neue US Präsident wirklich vorhat

Das Ergebnis der amerikanischen Präsidentschaftswahl vom 08. November 2016 hat die Welt überrascht und in eine Schockstarre versetzt, die auch nach der Amtseinführung des Präsidenten anhält. Sowohl die führenden internationalen Politiker und Staatsmänner als auch die Medien tun sich noch immer schwer damit, sich auf die  ändernden internationalen Spielregeln einzustellen, und eine eigene klare Position zu beziehen. Erst einmal abwarten, das scheint zunächst die Devise zu sein. Auch eine Solidar Versicherung macht sich Gedanken dazu. Zweifellos wird die Wahl von Donald Trump erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Kapitalmärkte haben. Damit ist auch die Solidar tangiert, da ein erheblicher Teil der erwirtschafteten Überschüsse der Solidar an den Kaptalmärkten erwirtschaftet wird. Wesentliche Details der künftigen Wirtschaftspolitik von Trump sind bereits seit geraumer Zeit bekannt, jedoch bisher kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden, da es kaum jemand ernst genommen hat. Die bisher bekannten Details sind auf dem unter Wirtschaftsfachleuten bekannten Internetauftritt investopedia.com zusammengefasst, und bringen Klarheit über die Absichten von Trump. Für Interessierte lohnt sich ein Besuch der Seite. Was also hat Trump im Detail vor? …

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Das sind die häufigsten Todesursachen

Jedes Jahr veröffentlicht das Statistische Bundesamt aktuelle Zahlen über die Entwicklung der Todesfälle in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle ist in 2015 um 6,5% gestiegen, was man so kaum vermuten würde. 39% aller Sterbefälle sind auf Herz-/Kreislauferkrankungen zurückzuführen. Die zweithäufigste Todesursache waren Krebserkrankungen mit 24%.  Bei 7% der Fälle war eine Erkrankung der Atemorgane die Ursache, 4% sind auf nicht natürliche Ursachen zurückzuführen, die Suizidrate lag immerhin über 1%. Die Suizidrate ist bei Männern drei mal so hoch wie bei Frauen. Was sagen wir als Sterbekasse zu diesen Zahlen? Welche Ursache auch immer ein Todesfall hat, finanziell vorgesorgt hat bisher nur eine Minderheit dafür. Häufig tritt der Tod unerwartet und überraschend ein, das ist oft den Todesanzeigen zu entnehmen. Wir erleben jeden Tag, wie es die Angehörigen dem Verstorbenen danken, wenn er die finanziellen Folgen zu Lebzeiten  geregelt hat.

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Ausschlagung des Erbes – Was passiert mit der Sterbegeldversicherung?

Eine Leserin unseres Blogs stellte uns heute folgende Frage: “ Ich habe vor Jahren eine Sterbegeldversicherung für mein Vater abgeschlossen, das Geld ging von meinem Konto ab. Mein Vater ( er ist an Krebs erkrankt ) erzählte mir,  dass er sehr hohe Schulden hat. Ich werde das Erbe nicht annehmen, wenn es so weit ist. So jetzt die Frage: wenn ich das Erbe ausschlage, darf ich ihn trotzdem mit dem Geld der Sterbegeldversicherung beerdigen? „ Wir haben unserer Leserin wie folgt geantwortet: „Unabhängig davon, dass Sie bislang die Beitragszahlung übernommen haben, liegen sämtliche Rechte und Pflichten bei einer Sterbegeldversicherung in der Regel auf Seiten Ihres Vaters. Zwar besteht seitens der Angehörigen im Sterbefall die Möglichkeit, die Leistung gegen Vorlage von Versicherungsschein und Sterbeurkunde insbesondere zur Regulierung der angefallenen Bestattungskosten anzufordern. Sofern jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits z.B. ein Nachlass- oder Insolvenzverwalter eingeschaltet ist, entscheidet dieser letztlich, zumal die Regularien bzgl. des sogenannten Schonvermögens in Höhe von € 3.576,– mit dem Tod untergehen. Sofern die Ansprüche aus der Sterbegeldversicherung derzeit noch nicht durch Ansprüche Dritter belastet sind, empfiehlt sich …

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Sterbegeldversicherung? Bestattungsvorsorge? Wie uncool ist das denn!

Damit soll ich mich beschäftigen? Nach mir die Sintflut! Gehört sowas auf Facebook? Das sind Kommentare, die uns vereinzelt durch junge Menschen über Social Media erreicht haben. Diese Meinung ist in der jüngeren Generation Y weit verbreitet. Interessanterweise ändert sich die Sichtweise mit fortschreitendem Lebensalter. Bezahlbar ist eine Sterbegeldversicherung auch dann noch. Allerdings ist sie teurer als bei jungen Menschen, dann kostet das nur 3 Euro im Monat. Eins ist klar: Das Leben endet mit dem Tod. Das kann man uncool finden oder nicht. Am Ende muss jemand die Rechnung vom Bestatter bezahlen. Will man die Rechnung von ca. 6.000 Euro seinen eigenen Kindern später ungeregelt überlassen? Ob die eigenen Kinder das später cool finden? Weil 60% das Thema uncool finden, verdrängen sie es einfach. Das finden wir von der SOLIDAR wenig cool. Aber o.K., jeder hat da seine Sichtweise. Wie seht ihr das Thema? Wir freuen uns auf weitere Kommentare!

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5 Punkte muss eine gute Sterbegeldversicherung erfüllen

Sterbekassen haben die besseren Angebote Das Thema Sterbegeldversicherung wurde erwartungsgemäß zuletzt in den Medien kontrovers diskutiert. Treiber der Berichterstattung sind Verbraucherschützer und selbsternannte Finanzexperten, die das Thema nicht in der vollen Tragweite erfassen. Doch Millionen von Bundesbürger, die für die künftigen Kosten ihres eigenen Begräbnisses mit einer Sterbegeldversicherung gut vorgesorgt haben, irren nicht. Was macht eine gute Bestattungsvorsorge aus? Wenn die folgenden 5 Punkte klar mit ja beantwortet werden, hat man sich für ein gutes Vorsorgeprodukt entschieden. Wenn Sie von einem Versicherungsvermittler auf das Thema angesprochen werden, stellen Sie unbedingt die folgenden fünf Fragen: Sind die Abschlusskosten gering und transparent? Die bekannten Versicherungsgesellschaften kalkulieren mit 4% Abschlusskosten und zahlen ihren Vertriebsvermittlern darüber hinaus jährliche Bestandsprovisionen. Hier kritisieren Verbraucherschützer zu Recht, dass die Kosten zu hoch sind. Sterbekassen kalkulieren mit höchstens 1,5 bis 2,5% an einmaligen Abschlusskosten, Folgeprovisionen für den Bestand gibt es bei Sterbekassen nicht. Verzinsen sich die eingezahlten Beiträge angemessen?  Bitte genau nachfragen. Die großen Versicherungsgesellschaften werden kaum damit werben, dass sie ab 1.1.2017 nur noch einen Garantiezins von 0,9% bieten. Die Verzinsung der …

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5 Tipps zu mehr Sicherheit im Internet für Privatpersonen

Viele  Kunden und Mitglieder der Solidar sterbekasse kommunizieren über das Internet mit uns. Daher stellen wir mal zusammen, was  von Privatpersonen, die regelmäßig im Internet unterwegs sind, unbedingt beachtet werden sollte. Eigentlich sind die Punkte jedem wie selbstverständlich bekannt, trotzdem werden diese Punkte von einem Großteil der Surfer nicht beachtet. Vielleicht wäre es ja ein guter Vorsatz im neuen Jahr, diese  folgenden Punkte zu beachten. Stärkere Passwörter verwenden. Es kursieren Listen mit den meist genutzten Passwörtern. Man muss kein Hacker sein, um mit gewisser Wahrscheinlichkeit Zugang zu fremden Nutzerkonten zu erhalten. Regelmäßig Back-ups erstellen. Jeder weiß dies, doch kaum jemand macht regelmäßig Sicherungskopien außerhalb der Festplatte. Freunde zu verschlüsselten Messengern überreden. Die meisten nutzen WhatsApp und nehmen in Kauf, dass die Muttergesellschaft Facebook im Zweifel Zugriff auf diese Daten nimmt und diese kommerziell auswertet. Nur mit VPN im offenen WLAN surfen. Vorsicht vor Gästenetzwerken! Sie wissen in diesen unverschlüsselten Bereichen nie, wer alles mitlesen kann. Auf keinen Fall  vertrauliche Daten hierüber versenden. Online-Banking sollte tabu sein. Ihre Geldbörse legen Sie ja auch nicht für den allgemeinen Zugriff auf …